Bittere 1:2 Heimniederlage der SG trotz totaler Überlegenheit
Was war das für ein Spiel! Über die gesamte Spielzeit war die SG gegen Illerkirchberg total überlegen, erspielte sich eine Unzahl von Möglichkeiten ohne diese jedoch zu nutzen. Von Beginn an übernahm die SG das Spiel und ließ den Gästen kaum Raum. Nur sporadisch kam der Gegner vor das Tor der SG. Schon nach vier Minuten hätte man in Führung gehen können, doch Gümbel brachte aus drei Metern den Ball nicht ins, sondern übers Tor. Bis zur Halbzeit hätte die SG schon gut und gern mit mind. drei Toren führen können, ja sogar müssen. Doch es waren die Gäste, die in der 29. Min. aus dem Nichts in Führung gingen. Das schockte die SG allerdings keinesfalls. In der 38. Min. gelang der Ausgleich durch eine von Tekin Yilmaz direkt verwandelte Ecke, wo die Abwehr der Gäste tatkräftig mithalf.
Nach dem Wechsel das selbe Bild. Die SG total überlegen die Gäste auf Konter lauernd. Doch die Abwehr der SG war Herr der Lage. Mit einer extrem kämpferischen Leistung drang man auf den längst fälligen Führungstreffer. Wieder erstpielte man sich Chancen über Chancen, ohne das Tor zu treffen. Ab der 70. Min. geriet man dann in Unterzahl, als Maxi Kaim nach wiederholtem Foulspiel bereits mit Gelb vorbelastet die gelb-rote Karte sah. Doch trotz Unterzahl änderte sich nichts am Spiel der SG. Nur das Tor wollte einfach nicht fallen. So kam es dann, wie es in einem solchen Spiel kommen mußte, denn nicht das bessere Team setzte den entscheidenden Treffer, sondern das Glücklichere – in diesem Fall die Gäste. In der Nachspielzeit gelang ihnen mit einem Konter der Siegtreffer, der die SG mitten ins Mark traf.
Spielerisch konnte man keinem SG-Spieler etwas vorhalten, denn man zeigte eine fantastische Leistung. Aber die mangelnde Chancenverwertung war heute eben das große Problem.





Die Reserve erspielte sich zumindest einen Punkt beim 1:1. Doch auch in diesem Spiel mußte man nach einer torlosen ersten Halbzeit einem Rückstand hinterher laufen, nachdem die Gäste in der 65. Min. in Führung gingen. Dieser konnte aber in der 73. Min. durch Michi Hess ausgeglichen werden. Auch für die Reserve wäre mehr drin gewesen, am Ende aber zufrieden sein muß mit der Punkteteilung.




