Doppelte Niederlage in Unterweiler für die SG
Das war schon etwas überraschend, dass die SG in Unterweiler mit 3:2 verlor. Man hatte sich nach dem optimalen Saisonstart durchaus mehr erhofft. Doch Unterweiler hat seit dieser Saison mit Jannik Struck einen Top-Stürmer mit Regionalligaerfahrung bekommen, der die SG im Alleingang erledigte.
Dieser schlug in der 28. Min. erstmals zu und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Doch diese hielt nur zehn Minuten, bis Fabian Giebelhaus nach Vorarbeit von Tekin Yilmaz zum 1:1 einköpfen konnte. Als man dann in der 42. Min. durch Jakob Kaim per Foulelfmeter mit 2:1 in Führung gehen konnte, schien das Spiel den erhofften Weg zu gehen. Doch unmittelbar vor der Halbzeit gab es für die Hausherren einen Strafstoß, nachdem Enes Sandikci seinen Gegenspieler im 16er zu Fall gebracht hatte. Dies bedeutete nicht nur das 2:2, sondern auch gleichzeitig die gelb/rote Karte für den bereits verwarnten SG-Spieler.
Trotz Unterzahl konnte die SG auch in der zweiten Halbzeit gut mithalten, zumal auch Unterweiler ab der 62. Min. mit einem Mann weniger auf dem Platz stand. Zuvor hatte Micha Hess die Chance, die SG wieder in Führung zu bringen, köpfte völlig frei den Ball jedoch neben das Tor. Auch Ermal Demiri, Tekin Yilmaz und Fabian Giebelhaus hatten in der Folgezeit den Führungstreffer auf dem Fuß. Doch den machten die Gastgeber dann in der 96. Min. durch ihren Top-Torjäger mit dem letzten Angriff, wo dem Gegner zuviel Platz und Raum gelassen wurde. Dem Gegner muß man den Sieg neidlos anerkennen.
Auch die Reserve verlor ihre Partie mit 1:0 in einem schwachen Spiel ohne große Höhepunkte. Zwar gab es auf beiden Seiten die eine oder andere Torchance, doch bis zur Halbzeit blieb es beim torlosen Remis.
Das änderte sich unmittelbar nach dem Wiederanpfiff, als nach einem Eckball die Abwehr alles andere als gut aussah und der Torschütze des Tages zum 1:0 aus fünf Metern einköpfen konnte. Am Ende war die SG mit dem einen Gegentreffer noch gut bedient, denn Unterweiler vergab am Ende noch klarste Torchancen.
Am Ende mußte man eine verdiente Niederlage hinnehmen.
