SG verliert zum Saisonauftakt 2:1 in Regglisweiler

Mit viel Selbstbewußtsein fuhr die SG zum Saisonauftakt nach Regglisweiler. Der TSV darf sicherlich auch zu den Teams gezählt werden, die zum erlesenen Kreis der Aufstiegskandidaten gehören.  

Beide Teams begannen recht offensiv, wobei der TSV zu Beginn das eine oder andere Mal gefährlich vor dem Tor der SG auftauchte. Die Abwehr stand jedoch sicher und man ließ sich nicht in der eigenen Hälfte festsetzen. Im Gegenteil – die SG bot durchaus Paroli. So in der 12. Min., als Löbert nach einer Ecke knapp über das TSV-Tor köpfte. Doch auch die Hausherren erspielten sich ihre Chancen. Kurz darauf hätten die in Führung gehen können, als der freistehende Stürmer jedoch mit seinem Abschluß den Ball über das Tor setzte.

In der 15. Min. die große Chance für die SG in Führung zu gehen, als Löbert nach einem Ballverlust der Hausherren im Mittelfeld Tempo aufnahm und alleine auf das Tor zulief. Dort wollte er dann mit einem Flachschuß den Ball am Torwart vorbei ins rechte untere Eck schießen. Doch der TSV-Keeper reagierte zum Leidwesen der SG glänzend und konnte den Ball mit der Fußspitze gerade noch zur Ecke ablenken.

In der 21. Min. machten es die Hausherren dann besser, als bei einem Angriff die Offensivspieler des TSV einfach zu viel Raum und Platz hatten, um sich den Ball ungestört zuspielen zu können und nutzen im Gegensatz zur SG diese Großchance zur 1:0 Führung. Man ließ sich durch diesen Gegentreffer jedoch nicht entmutigen. Man versuchte weiterhin sich nicht in die Defensive drängen zu lassen, was auch gelang. In der 31. Min. war es Lämmle, der von halblinker Position auf’s Tor zulaufen konnte, im 16er dann aber gerade noch von einem Abwehrspieler beim Abschluß gestört wurde. Der Ball kam dann zu Löbert, der jedoch zu Fall gebracht wurde. Die Folge war ein Strafstoß für die SG, den Kapitän Andy Böck gewohnt sicher zum verdienten 1:1 Ausgleich verwandelte. Der Treffer gab unserem Team sichtbaren Auftrieb. In der 45. Min. hätte man sogar in Führung gehen können, ja eigentlich müssen, als man dem Gegner den Ball in der eigenen Hälfte abnehmen konnte und Mahler frei zum Abschluß kam. Aber auch sein Abschluß fand nicht den Weg ins, sondern übers Tor.

Zu Beginn der 2. Halbzeit begann es dann sich einzuregnen und der Boden wurde nun gefährlich nass. In der 53. Min. unterbrach der SR dann aber die Partie, nachdem zum extrem starken Regen auch noch ein Gewitter mit Blitzen in unmittelbarer Nähe des Geländes aufzog. Die absolut richtige Entscheidung.

Nach der 15minütigen Unterbrechung kam die SG weitaus besser ins Spiel. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Löbert erneut den Führungstreffer auf dem Fuß als er aus 10 Metern mit einem Drehschuß erneut den Ball knapp übers Tor setzte. Eigentlich schon die dritte klare Torchance für die SG im Spiel, die nicht genutzt werden konnte. Trotzdem blieb die SG nun das spielbestimmendere Team, während den Hausherren die Regenpause offenbar aus dem Konzept brachte. Der TSV sah sich nun plötzlich in der eigenen Hälfte festgesetzt und zeigte sich leicht verunsichert. Man verlor viele Zweikämpfe, da die SG nun extrem gut presste und den Gegner immer wieder zu Fehlern zwang. Eigentlich schien es nur noch eine Frage der Zeit, wann die SG den nunmehr durchaus verdienten Führungstreffer erzielen konnte.

Aber – es rächte sich wie schon so oft, dass man klare Torchancen liegen läßt. Denn mit dem ersten schnellen Konter der Hausherren in der 76. Min. waren sie es, die plötzlich den Führungstreffer erzielten, als deren pfeilschnelle Stürmer nach einem langen Ball über die Abwehr alleine auf TW Sießegger zulief und diese Chance eiskalt zur 2:1 verwertete. Dieser vielumjubelte Treffer gab nun dem TSV wieder Sicherheit und der SG schien nun die Zeit davon zu laufen. Man versuchte es nun mit der Brechstange, fand aber nicht die Mittel, um den überaus verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen.

 

Am Ende stand man nach kämpferisch starker Leistung, aber Schwächen in der Torchancenverwertung mit leeren Händen da und vergab die Chance, einem Favoriten zumindest einen Punkt zu entführen. Bei konsequenter Ausnutzung der Möglichkeiten, die man sich erspielt hatte, wäre auch ein Sieg durchaus verdient gewesen.

Die SG spielte in folgender Aufstellung:

Sießegger, Alt, Köhler (46. Gümbel), E. Schwaninger, Unseld, Böck, Peters, Mahler, Löbert, F. Schwaninger, Lämmle (71. Weichsberger)